Es geht weiterhin bergauf in der hügeligen Champagne-Region. Der Gesamtverband Comité interprofessionnel du vin de Champagne - kurz CIVC - ließ vermelden, dass es sich bei 2015 in Sachen Absatz und Umsatz um ein Rekordjahr handelte. Nachdem 2014 im Vergleich zu 2013 bereits ein Plus von 0,7% aufweisen konnte, ging

©John Hodder - Collection CIVC Es gibt vermutlich keine andere Zeit im Jahr, in der die Champagne so allumfassend aufblüht wie zur Lese. Über 100.000 Erntehelfer arbeiten emsig auf den Weinfeldern, nach getaner Arbeit gibt es Feste mit köstlichem Wein und lokalen Delikatessen. Mit dem heutigen 2. September

Die Champagne ist von der United Nations Education, Scientific and Cultural Organization, kurz UNESCO, offiziell zum Weltkulturerbe erklärt worden. Dies wurde am 4. Juli vom Welterbe-Komitee in Bonn bekanntgegeben. Die Ehre geht konkret ausgedrückt an die „Weinberge, Häuser und Weinkeller der Champagne“. Diese erfüllten mindestens eine von insgesamt zehn Anforderungen,

Für die einen ist er ein Luxusgut, auf das nur zu ganz besonders feierlichen Anlässen zurückgegriffen wird – für die anderen ist er aus dem Alltag gar nicht mehr wegzudenken: Champagner! Wir wollen Ihnen in unserem Champagner-Blog gern zeigen, dass man das prickelnde Premium-Getränk nicht nur mal ausnahmsweise genießen sollte, sondern ruhig auch etwas regelmäßiger zugreifen darf. Schließlich gibt es mittlerweile nahezu unzählige Variationen aus mehreren, verschiedenen Champagner-Häusern – da bleibt genügend Auswahl für ein gesamtes Leben. Wir empfehlen, mit dem Testen der verschiedenen Sorten so schnell wie möglich anzufangen und im Online-Shop Ihrer Wahl den passenden Champagner zu einem günstigen Preis zu bestellen und zu kaufen!

Eine Kette von zunächst unerwünschten Unfällen machte Champagner erst möglich

Champagner besitzt gemeinhin einen sehr traditionellen und schöngeistigen Charakter, der bereits seit mehreren Epochen über besteht. Das liegt nicht zuletzt an der weit zurückreichenden Geschichte dieses edlen Schaumweins und seiner Exklusivität. Ein Sekt darf sich nur dann Champagner nennen, wenn die für seine Herstellung verwendeten Trauben in der französischen Champagne angebaut und gekeltert wurden. Die Tradition des Weinbaus existiert in diesem Gebiet bereits seit der Ankunft der Römer, die verschiedene Weingüter bis zum 5. Jahrhundert kultivierten. Im 17. Jahrhundert begann man, den Wein direkt auf dem Gut in Flaschen zu füllen, damit er länger frisch blieb. Die Flüssigkeit gärte in den Flaschen weiter und bildete Gase, welche die Flaschen in den meisten Fällen zum Explodieren brachten oder zumindest von innen entkorkten. Der prickelnde Schaumwein war geboren – und hätte er den Engländern nicht so sehr gemundet, hätte man vielleicht sogar gänzlich von seiner Produktion abgesehen. Ab 1728 wurde durch einen königlichen Erlass erwirkt, dass Wein und insbesondere auch Champagner auch in Flaschen und nicht nur ausschließlich in Fässern transportiert werden durften. Dies erwies sich als Vorteil im Handel mit Champagner, und Nicolas Ruinart nahm dieses historische Ereignis zum Anlass, mit Ruinart im Jahr 1729 das älteste, heute noch operierende Champagner-Haus zu gründen. Und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

Bei der Champagner-Herstellung gibt es genaue Rezepte

Champagner wird hauptsächlich aus drei verschiedenen Rebsorten gekeltert: die dunklen Pinot Noir und Pinot Meunier sowie die helle Chardonnay. Der Saft dieser Trauben ist grundsätzlich hell, Pinot-Noir- und Pinot-Meunier-Trauben werden schneller gepresst, damit möglichst wenige rote Farbstoffe in den Most gelangen – lediglich für Rosé-Champagner wird auf eine rötliche Färbung hingearbeitet. Dafür werden einerseits bei der sogenannten Saignée-Methode die Trauben länger gepresst, während die dunklen Schalen im Wein mazeriert werden, wodurch die Farbe in den Wein gelangt. Andererseits wird weitaus öfter auf die Assemblage-Methode zurückgegriffen, bei der dem hellen Grundwein ein roter Wein in bestimmten Mengen hinzugefügt wird. Anders als herkömmlicher Wein muss Champagner ein zweites Mal in der Flasche unter Zugabe von Zucker und Hefe gären. So entsteht die Kohlensäure, und der Champagner erhält einen höheren Alkoholgehalt. Anschließend kann er mehrere Jahre lagern, in denen sich sein Geschmack noch weiter optimiert. Die Hefe wird durch das sogenannte Degorgieren aus der Flasche entfernt und etwaige Flüssigkeitsverluste durch Hinzugeben einer Versanddogsage ausgeglichen. Dies bedeutet, dass eine Zuckerlösung und in einigen Fällen auch ein Süßwein beigemischt werden. Erst dann wird die Flasche endgültig verkorkt und kommt in die entsprechenden Läden und Versandhäuser.

Finden Sie Ihren Favoriten unter den zahlreichen Champagner-Marken

Nach diesem Herstellungsprozess bleibt für Sie immer noch die Qual der Wahl hinsichtlich der verschiedenen Champagner-Marken. Sicherlich handelt es sich bei dem Haus Moët & Chandon um den unumstrittenen Marktführer in Sachen Champagner. Es ist Teil des großen Luxus-Konzerns Moët Hennessy – Louis Vuitton S.A., kurz LVMH, der auch prestigeträchtige Marken wie das bereits genannte Haus Ruinart oder auch Veuve Clicquot und Krug beherbergt. Sie dürften bestimmt auch schon einmal von einer Marke namens Dom Pérignon gehört haben bei ihr handelt es sich nicht um ein eigenes Haus, sondern um die sogenannte Prestige-Cuvée von Moët & Chandon. Eine solche Beziehung unterhält das Champagner-Haus Cattier auch mit dem Edel-Champagner Armand de Brignac, der besonders von Rap-Mogul Jay Z gepriesen wird. Natürlich gibt es auch weitaus bodenständigeren Champagner wie Lanson, der mit einem gehörigen Grad an Klasse aufwartet und den Sie zu einem günstigen Preis kaufen und testen können. Wenden Sie sich einfach an den Online-Shop Ihres Vertrauens und bestellen Sie Premium-Champagner ganz nach Ihrem Wunsch!